Hier können wir was erleben.

Chronik des Kleingärtnervereins Fröhliche Morgensonne

Gründungsjahr

Am 7. Juni 1937 wurde die Fröhliche Morgensonne in das Vereinsregister beim Amtsgericht Recklinghausen eingetragen.

Von der Stadt wurde das Grundstück „Am Erlenkamp“ angepachtet. Im sogenannten Gleisdreieck zwischen den Bahnstrecken Recklinghausen Hamm und Recklinghausen Wanne, entstanden in den nächsten Jahren auf einer Fläche von 59000 qm

146 Kleingartenparzellen. Die Kleingärtner der Fröhlichen Morgensonne bauten hauptsächlich Gemüse und Obst für den Eigenbedarf an.

In den folgenden Kriegsjahren konnte man sich glücklich schätzen, außerhalb der Stadt ein Stückchen Land zu besitzen um die eigene Familie und Bekannte mit Gemüse aus dem Garten zu versorgen.     

Umsiedlung  

1970 wurden die ersten 73 Gärten gekündigt.

Dafür wurde die Kleingartenanlage „Lohfeld“ gebaut und die meisten  der 73 Laubenpieper fanden hier eine neue Heimat.

1976 kam dann das Ende für die Fröhliche Morgensonne am Standort „Gleisdreieck“.

Hier sollte das neue Kreishaus gebaut werden.

     

Neuer Anfang

 

Als die Kleingärtner 1975 von den Plänen hörten wollten Sie natürlich nicht kampflos weichen, hatten sie doch hier eine idyllische Heimat gefunden.

Nach langen zähen Verhandlungen wurde beschlossen dass die Stadt den Kleingärtnern eine ganz neue Kleingartenanlage baut.

Als Ausweichfläche wurde eine Ackerfläche an der Straße "Im Stübbenberg" gefunden.

Für die stolze Summe von 1,4 Millionen DM, wurde auf einer Fläche von 45000 qm eine komplett neue Anlage mit 81 Parzellen gebaut, mit allen was dazu gehört.

Lauben vom Typ Schauinsland mit einer Größe von 21 qm Grundfläche, wurden von der Firma 3S aus Göttingen errichtet.

Hauptwege, Zäune, Rahmengrün, Wegebegleitgrün, Parkplätze, Vereinswiese und auch noch ein schönes Vereinshaus wurden durch eine Firma errichtet.

Die Einzelgärten wurden mit einer Terrasse und Zuwegung aus Waschbetonplatten, Wasserversorgung und Schöpfbecken ausgestattet, ebenso mit Zaun und Gartentörchen.         

Sogar die Erstbepflanzung mit Obstbäumen, Beerenobst und Rosen wurde kostenlos gestellt.  

Aber nicht alle der 73 Kleingärtner nahmen das Angebot zur Umsiedelung an und kamen mit zum Stübbenberg.

 Aber die restlichen Parzellen blieben nicht lange leer, den zu dieser Zeit gab es viel zu wenig Kleingärten und die Vereine hatten noch lange Wartelisten.

   

Am 20. November 1977 war die offizielle Übergabe

der neuen“ Fröhlichen Morgensonne“ an die Kleingärtner,

mit dem zu der Zeit schönsten Vereinsheim in Recklinghausen.